Noten vom französischen Impressionisten Claude Debussy

Flirrende Sommerhitze, statische Natureindrücke und die Tagträume eines Fabelwesens – mit nie zuvor gehörten Klangfarben und einer Musik der fließenden Übergänge komponierte Claude Debussy (1862–1918) sein revolutionäres Prélude à l’après-midi d’un faune und begründete damit 1894 den Impressionismus.

Der unverwechselbare Klang seiner Kompositionen setzt sich aus unterschiedlichsten Zutaten zusammen, z. B. Pentatonik, Ganztonskalen, französische Barockmusik, Vorformen des Jazz, Salonmusik und Volksmusik. Im Rahmen der Pariser Weltausstellung 1889 hörte er japanische und javanische Musik, dessen pentatonische Stimmung seine kompositorische Entwicklung deutlich beeinflusst hat.

Debussy war befreundet mit den Komponisten Erik Satie und Igor Stravinsky, und er war ein Bewunderer (allerdings kein Nachahmer) von Richard Wagner.

Seine einzige vollendete Oper Pelléas et Mélisande gehört heute zum Standardrepertoire der großen Opernhäuser.

Neben seiner Chor- und Kammermusik gehören das große Orchesterwerk La Mer, das dreiminütige Stück Syrinx pour flûte solo und berühmte Klavierstücke wie Deux Arabesques, Children’s Corner, Le petit nègre (Cakewalk) und Clair de Lune zu den Highlights seines Œuvres.

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