Noten und Partituren vom Komponisten Robert Schumann

Robert Schumann (1810–1856) hatte eine musikalisch-literarische Doppelbegabung. Er war Pianist, Komponist, Dirigent, aber zugleich auch Schriftsteller und Journalist. Die von ihm mitgegründete und herausgegebene Neue Zeitschrift für Musik existiert bis heute.

Sein kompositorisches Schaffen umfasst über 140 Werke. Ohne die Unterstützung und den künstlerisch-kritischen Blick der Komponistin, erfolgreichen Pianistin und Ehefrau Clara Schumann, geb. Wieck, wäre dieses enorme Arbeitspensum nicht denkbar gewesen.

Nachdem die eigene Pianistenkarriere wegen chronischer Schmerzen an seinen Händen (durch vielleicht zu große mechanische Belastung der Finger beim Üben) nicht mehr möglich gewesen war, konzentrierte sich Schumann vollständig auf das Komponieren.

Beliebte Werke von Schumann sind die Dichterliebe op. 48 (ein Liederkreis für eine Singstimme und Klavier), seine 3. Sinfonie op. 97 (Die Rheinische), die Kinderszenen op. 15 und das Album für die Jugend op. 68 für Klavier, das Konzert für Klavier und Orchester in a-Moll op. 54, das Konzert für Violine und Orchester in d-Moll WoO 1, und das Klavierquintett Es-Dur op. 44.

Schumann war über viele Jahre hinweg eng befreundet mit Johannes Brahms. Er hegte auch große Bewunderung für Frédéric Chopin. Er distanzierte sich dagegen von der Programmmusik von Franz Liszt, obwohl Liszt in Schumanns Werken einen von ihm selbst angestrebten Ausdruck eines poetisch orientierten und fortschrittlichen Komponierens sah.

Nach stets depressiveren Phasen im reifen Alter und einem Selbstmordversuch verbrachte Schumann seine letzten Lebensjahre in einer Nervenheilanstalt bei Bonn. Johannes Brahms besuchte ihn dort bis zu seinem Tode immer wieder. Seine Frau Clara hat ihn 40 Jahre überlebt.

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