Franz Benda (17091786)

Konzert C-Dur

nach dem Konzert für Flöte, Streicher und Basso continuo G-Dur, LeeB 2.11
Berliner Klassik, Serie A, Konzerte, Band 6

für: Viola, Streicher, Basso continuo

Stimmensatz

Artikelnr.775689
Autor/KomponistFranz Benda
HerausgeberPhillip Schmidt
Umfang48 Seiten; 21 × 30 cm
Erscheinungsjahr2020
Verlag/HerstellerOrtus
Hersteller-Nr.OM 275/3
ISMN9790502341855
19,90 €
Lieferzeit: 2–3 Arbeitstage (Deutschland )
auf den Merkzettel

Beschreibung

Der Violinist und Komponist Franz (František) Benda (1709–1786), zählt neben Johann Joachim Quantz (1697–1773), den Brüdern Carl Heinrich (1703/04–1759) und Johann Gottlieb Graun (1702/03–1771) und Carl Philipp Emanuel Bach (1714–1788) zu den bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten am Hof Friedrichs II. (1712–1786). Benda gilt daneben auch als Mitbegründer einer eigenständigen norddeutschen Violinschule. [...]

Bendas kompositorisches Schaffen ist fast ausschließlich auf die Instrumentalmusik, genauer gesagt, die Violinmusik konzentriert. Von seinen Kompositionen sind etwa 15 Sinfonien, etwa 20 Solo-Konzerte (für Violine oder Flöte), mehr als 150 generalbassbegleitete Solo-Sonaten (für Violine oder Flöte, darunter auch eine für Bratsche ), einige Violinduette und Triosonaten, etwa 100 Capricen für Violine allein und einige Lieder erhalten, die hauptsächlich in Abschriften, aber auch in einer überschaubaren Anzahl zeitgenössischer Drucke Verbreitung fanden.

Bei der hier erstmals veröffentlichten Fassung für Bratsche, Streicher und Basso continuo in C-Dur handelt es sich um eine zeitgenössische Bearbeitung eines wohl ursprünglich für Violine oder Flöte entstandenen Solo-Konzerts von Franz Benda, LeeB 2.11, das im Breitkopf-Katalog dreimal erscheint und wohl vor 1763 komponiert wurde. [...]

Diese zeitgenössische Bearbeitung fernab von Berlin und Potsdam – noch dazu mit separaten Verzierungen und Kadenzen für den ersten und zweiten Satz, die einer süddeutsch-österreichischen Aufführungstradition entspringen – in einem niederösterreichischen Umfeld in Melk zu lokalisieren, ist für das Bratschenrepertoire des 18. Jahrhunderts einzigartig.