Noten und Lehrbücher für Chor

Die weite Chorlandschaft umfasst gemischte Chöre, Männer-, Frauen- und Kinderchöre. Dabei können die Chöre entweder a capella, mit Klavierbegleitung oder mit verschiedenen Ensembles bis hin zu großen Orchestern musizieren.

Die Anfänge des Chorgesangs bildet der Gregorianische Choral. Über Palestrina und di Lasso gelangen wir zu J. S. Bach. Er verhalf neben Telemann und Händel der Vokalmusik zu einem Höhepunkt, indem er dem Chor ein selbstständig agierendes Orchester gegenüberstellt.

In der Klassik entstanden hauptsächlich geistliche Werke. J. Haydn, Mozart, Schubert und Beethoven komponierten viele Messen für den liturgischen Gebrauch. Auch in der Oper bekommt der Chor eine zunehmend größere Rolle.

Die Chormusik der Romantik war durch die Gattungen Chorlied und Oratorium geprägt. Hier sind vor allem die Oratorien Elias und Paulus von Mendelssohn und die Requien von Brahms und Verdi hervorzuheben. In dieser Epoche gibt es einen Besetzungsrekord im a capella-Bereich: Mendelssohns Motette „Hora est“. Hier ist jede Stimmlage vierfach vertreten. Große Chorsinfonien, wie manche Sinfonien von Mahler, bleiben eher eine Seltenheit.

In der Moderne haben unter anderem Komponisten wie Webern und Schönberg für Chor komponiert.

Seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert entwickeln sich neue Chorgattungen wie Gospelchor, Pop- oder Jazzchor. Heutzutage erfreuen sich Komponisten wie Rutter, Gjeilo und Whitacre großer Beliebtheit.

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