Diether de la Motte (19282010)

Harmonielehre

Neuausgabe 2011

Lehrbuch

Artikelnr.472219
Autor/KomponistDiether de la Motte
Sprachedeutsch
Umfang290 Seiten; 12,5 × 19 cm
Erscheinungsjahr2007
Verlag/HerstellerBärenreiter
Hersteller-Nr.BVK 2115
ISBN9783761821152
16,50 €
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Beschreibung

Diether de la Mottes Buch ist zum Klassiker unter den Harmonielehren geworden. Es beleuchtet neun unterschiedliche musikgeschichtliche Situationen – von 1600 bis ins 20. Jahrhundert – und deren Harmoniesprache. Die historisch begrenzt gültigen Regeln werden aus einer Fülle von konkreten Beispielen abgeleitet. Zugleich wird deutlich, dass Harmonik immer ein bedeutendes Feld für kompositorische Phantasie war.

Eine Musikgeschichte in Beispielen, verständlich geschrieben und unentbehrlich für alle, die nicht nur musizieren, sondern auch Musik verstehen, in Musik denken wollen.

Inhalt

  • ​Vorwort
  • ​Vorworte zur vierten und neunten Auflage
  • ​Lasso - Palestrina - Lechner - Cavalieri (1600)
  • ​Bach - Händel - Vivaldi - Telemann (1700-1750):
  • ​Quintverwandtschaft in Dur
  • ​Sextakkord
  • ​Quartsextakkord
  • ​Chrarkteristische Dissonanzen
  • ​Harmoniefremde Töne
  • ​Moll
  • ​Übermäßiger Dreiklang, neapolitanischer Sextakkord
  • ​9-Vorhalt und verminderter Septakkord
  • ​Parallelklänge
  • ​Parallelen in Dur
  • ​Parallelen in Moll
  • ​Quintfall-Sequenzen in Dur und Moll; Septakkorde
  • ​Erweiterung des Kadenzraumes DD, SS, (D)
  • ​DD, SS und (D) in Moll
  • ​Verminderter Septakkord als Zwischendominante
  • ​Vermolltes Dur
  • ​Haydn - Mozart - Beethoven (1770-1810):
  • ​Formbildende Rolle der Kadenz
  • ​DS 7
  • ​Modulation
  • ​Modulation zum zweiten Thema
  • ​Durchführungsmodulation
  • ​Alterierte Akkorde
  • ​Harmonik langsamer Einleitungen
  • ​Schubert - Beethoven (1800-1828):
  • ​Terzverwandtschaft
  • ​Leittonverwandtschaft
  • ​Chromatische Ton-für-Ton-Klangverwandlung
  • ​Schumann (1830-1850):
  • ​Funktionsfreie D7-Folgen
  • ​Klangunterterzung
  • ​Dominantseptnonakkord
  • ​Verkürzter Dominantseptakkord?
  • ​Befreiung von der Tonika
  • ​Oper (1600-1900):
  • ​Der breite Pinsel
  • ​Bestätigende und handelnde Harmonik (Arie und Szene)
  • ​Der italienische fallende Leitton
  • ​Drohende Gefahr
  • ​Erlösung
  • ​Höhepunkt
  • ​Tonale Großform-Disposition
  • ​Wagner (1857-1882):
  • ​Kadenzen im atonikalen Raum
  • ​Interpunktion der Dichtung
  • ​Funktionsfreie Vierklänge mit Leittonverbindung
  • ​Der Tristan-Akkord
  • ​Expressivität der Vorhalte
  • ​Modell einer Analyse
  • ​Liszt (1839-1885):
  • ​"Il Penseroso"
  • ​Tonalität als Erinnerung
  • ​Das Ende der Harmonie-Lehre
  • ​Zwei Wege zur Antonalität
  • ​Debussy (1900-1918):
  • ​Slendro und Ganztonleiter
  • ​Gewebe
  • ​Mixturen
  • ​Harmonie und Satzstruktur als Erfindungseinheit
  • ​Von Schönberg bis zur Gegenwart (ab 1914):
  • ​Atonale Harmonik (Skrjabin, Schönberg)
  • ​Klang und Struktur (Webern)
  • ​Harmonisches Gefälle (Hindemith)
  • ​Klang als Thema (Messiaen)
  • ​Diskussion ausgewählter Klänge
  • ​Zeichenerklärung
  • ​Wegweiser
  • ​Nachtrag (1992): Der Wiener Klang