Festliche Musik – Noten und Arrangements

Feste waren schon immer willkommene Abwechslung vom Alltag, es gibt sie in den verschiedensten Zusammenhängen. Bis in die Barockzeit, die als wichtigste Zeit der höfischen Feste gilt, wurden beispielsweise die aus dem Mittelalter stammenden, oft mehrtägigen Turniere veranstaltet. Nicht nur hier wurde mit prachtvollen Opernaufführungen die gesellschaftliche Stellung von Fürsten manifestiert. Man unterschied zwischen solchen „außerordentlichen“ und den „ordentlichen“ , d. h. kirchlichen Festen, und immer spielte die Musik dabei eine zentrale Rolle.

Oft ist diese Musik groß besetzt, um den entsprechend glanzvollen Auftritt zu gewährleisten, besonders ist damit die sprichwörtliche „heroisch-musikalische Trompeter- und Paukerkunst“, wie sie Michael Altenburg 1795 nennt, verbunden. Auch die Mehrchörigkeit mit bis zu sieben Chören lieferte eindrückliche Effekte. Daneben gibt es aber auch viele geringer besetzte Stücke, deren Texte sich auf besondere Feste beziehen, wie z. B. kammermusikalische Kantaten zu Ostern oder Weihnachten.

Zahlreiche Quellen, Notendrucke, Abbildungen und Beschreibungen, die aber bis heute in der Musikwissenschaft nicht systematisch erschlossen sind, liefern Erkenntnisse zur musikalischen Ausgestaltung von Festen aus allen Zeiten. Hier finden Sie eine Auswahl von Musik mit festlichem Charakter für alle Gelegenheiten.