Klarinette – Noten & Lehrbücher

Die Klarinette gehört zu den Holzblasinstrumenten und hat wie das Saxophon nur ein einfaches Rohrblatt zur Tonerzeugung. In ihrer heutigen Form aus dem schwarzen Holz des afrikanischen Grenadill-Baumes gefertigt, hat die Klarinette eine lange Geschichte.

Eine kurze Entstehungsgeschichte

Die Klarinette wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts aus dem Chalumeau entwickelt und unterscheidet sich von diesem vor allem durch einen erweiterten Tonumfang, der durch den Anbau einer Zusatzklappe zum Überblasen der Töne in höhere Oktaven erreicht wurde. Im 19. Jahrhundert wurde das von Theobald Böhm entwickelte System aus Klappen und Tonlöchern für die Querflöte dann auch auf die Klarinette übertragen und bestimmt noch heute die Griffweise der Klarinette.

Die Verwendung der Klarinette

Erste Kompositionen für die Klarinette gibt es, anders als bei der Flöte, der Oboe oder dem Fagott, erst aus der Zeit der Wiener Klassik. Vor allem aus der Zeit der Romantik sind uns zahlreiche Sonaten und Solokonzerte für Klarinette überliefert. Neben dem Einsatz in den klassischen Sinfonieorchestern, wird die Klarinette auch in der Jazzmusik häufig eingesetzt. Hier wird sie in der Regel von den Saxophonisten gespielt. Eine besondere Stellung kommt der Klarinette in der jüdischen Klezmer-Musik zu, da ihre spieltechnischen Möglichkeiten die charakteristischen, an die menschliche Stimme erinnernden Melodielinien des Klezmer am besten wiedergeben können.

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