Musical – Noten, Songbooks & Playbacks

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Am New Yorker Broadway entstand in den 1920ern eine neue Gattung des modernen Musiktheaters, ein Gesamtkunstwerk bestehend aus Gesang & Dialogen, Schauspiel, Tanz und Musik: das Musical. Von dort und dem Londoner West End aus begann sein weltweiter Siegeszug.

Die Ursprünge des Musicals gehen freilich noch weiter zurück. Einflüsse aus der Opéra comique, Komödie, Operette, dem Revue und Varieté sind zu finden, sowie als Vorgänger die amerikanischen Minstrel- und Vaudeville-Shows. Als erste „klassische“ Musicals gelten die Stücke „Lady, Be Good“ (1924) von George Gershwin, sowie das ernsthafte Stück „Show Boat“ (1927) von Jerome Kern („Sally“ 1920, „Show Boat“ 1927). Neben den genannten vertraten Cole Porter („Anything Goes“ 1934, „Kiss Me, Kate“ 1948, „Can-Can 1953) und Irving Berlin („Annie Get Your Gun“ 1946) die erste Generation der Musicalkomponisten. Ihnen nachfolgend prägten Richard Rodgers & Oscar Hammerstein („Oklahoma!“ 1943, „Carousel“ 1945, „The Sound of Music“ 1959), sowie Frederick Loewe („My Fair Lady„ 1956) und Jerry Herman („Hello Dolly!“ 1964, „La Cage aux Folles“ 1983) das Musical.

Eine deutliche Weiterentwicklung stellte „West Side Story“ (1957) von Leonard Bernstein dar, deren Verfilmung (1961) den seit den 1940ern populären eher revuehaften Filmmusicals mit mehr Fokus auf die Handlung einen neuen Schwung gab. Einen besonderen Erfolg erzielte das Filmmusical „Grease“ (1978) von Warren Casey & Jim Jacobs.

Gefeierte Nebengattungen sind Rockmusicals von Galt McDermot („Hair“ 1967) und Richard O’Brien („Rocky Horror Picture Show“ 1973).

Das moderne Musical wurde maßgeblich geprägt von Andrew Lloyd Webber („Jesus Christ Superstar“ 1971, „Evita“ 1978, „Cats“ 1980, „Das Phantom der Oper“ 1986), der als der bedeutendste Musical-Komponist gilt. Musicals sind nun wie Opern durchkomponiert, gesprochene Dialoge verschwinden weitgehend und es wird durchgehend gesungen. In den 1980ern werden die Musicals des Franzosen Claude-Michel Schönberg („Les Misérables“, „Miss Saigon“) sowie von Stephen Sondheim („Sweeney Todd“, „Sunday in the Park with George“, „Into the Woods“) populär.

Ein Beispiel für ein herausragendes, deutschsprachiges Musical ist „Elisabeth“ (1992) von Sylvester Levay („Mozart!“, „Rebecca“).

Ende der 1990er wurden die sogenannten „Jukebox-Musicals“ immer beliebter, bei denen Songs eines bestimmten Interpreten oder einer Band mit ein paar Anpassungen zu einer eigenen Geschichte umgemodelt werden. Beispiel dafür sind „Saturday Night Fever“ (Bee Gees), „Mamma Mia!“ (ABBA), oder auch „Ich war noch niemals in New York“ (Udo Jürgens).

In den 2010ern erzielten das Filmmusical „La la Land“ (2016) von Justin Hurwitz sowie das Animationsfilm-Musical für Kinder „Frozen“ (Auf Deutsch: „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“) unter der Mitwirkung von Robert Lopez („Avenue Q“, „The Book of Mormon“) große Erfolge.

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