Oboe d’amore – Noten

Die Oboe d’amore oder auch Liebesoboe fand vor allem in der Kirchenmusik des Barock häufig Verwendung. In seinen Kantaten komponierte Johann Sebastian Bach zahlreiche Soloarien für das lieblich klingende Oboeninstrument. Im berühmten Weihnachtsoratorium von Bach wird die Oboe d’amore meist paarweise eingesetzt.

Auch einige Solokonzerte für Oboe d’amore wurden in der Barockzeit komponiert, die sich bis heute bei den Oboisten großer Beliebtheit erfreuen. Im Verlauf der Musikgeschichte verlor die Oboe d’amore aber dann in der klassischen Musik immer weiter an Bedeutung, während ihr großer Bruder, das Englischhorn, immer beliebter wurde und öfter Verwendung fand.

Die Oboe d’amore ist in A gestimmt und klingt damit eine kleine Terz tiefer als die Oboe. Der Instrumentenkorpus ist ein bisschen länger als der der Oboe und hat am unteren Ende einen birnenfömigen Schallbecher – den sogenannten Liebesfuß. Anders als bei der Oboe wird das Rohrblatt nicht direkt ins Instrument gesetzt sondern auf den S-Bogen – eine kurze, gebogene, metallene Verlängerung – gesteckt.

Noten für Oboe d’amore und andere Instrumente der Oboenfamilie: