Arnold Schönberg (18741951)

Pierrot lunaire op. 21

Dreimal sieben Gedichte (Albert Giraud)
für Sprecher, Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello und Klavier
nach dem Text der Kritischen Gesamtausgabe

für: Stimme, Flöte, Klarinette, Violine, Viola, Violoncello, Klavier

Taschenpartitur

Artikelnr.585639
Autor/KomponistArnold Schönberg
Sprachedeutsch
Umfang144 Seiten; 17 × 24 cm
Entstehungsjahr1912
Erscheinungsjahr2011
Verlag/HerstellerUniversal Edition
Hersteller-Nr.UE 34806
ISBN9783702469825
ISMN9790008083174
42,50 €
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Beschreibung

deutscher Text von Otto Erich Hartleben

Instrumentalbesetzung: Flöte (auch Piccolo), Klarinette in A (auch Klarinette in B und Bassklarinette), Violine (auch Viola), Violoncello und Klavier

Pierrot lunaire markiert einen Höhepunkt in Schönbergs expressionistischer Kompositionsperiode, als deren wesentliches Merkmal er den Verzicht auf tonale Zentren und Bezugssysteme reklamierte, noch ehe die erst einige Jahre später zu entwickelnde Zwölftonmethode tonal grundtonbezogene durch dodekaphone Ordnungsprinzipien substituieren sollte.

Entthronisierung der Tonalität und Emanzipation der Dissonanz führten in seinen Kompositionen ab etwa 1907/1908 zu einem radikalen Wandel von Formverständnis und Intensitätsgraden musikalischen Ausdrucks: "Und ich gehe unbedingt, das spüre ich, einem neuen Ausdruck entgegen. Die Klänge werden hier ein geradezu tierisch unmittelbarer Ausdruck sinnlicher und seelischer Bewegungen. Fast als ob alles direkt übertragen wäre." (Tagebuch vom März 1912.)

Inhalt

  • Valse de Chopin
  • Der Dandy
  • Der kranke Mond
  • Der Mondfleck
  • Die Kreuze
  • Eine blasse Wäscherin
  • Enthauptung
  • Galgenlied
  • Gebet an Pierrot
  • Gemeinheit
  • Heimfahrt (Barcarole)
  • Heimweh
  • Madonna
  • Mondestrunken
  • Nacht
  • O alter Duft
  • Parodie
  • Raub
  • Rote Messe
  • Serenade
  • Valse de Chopin